Meine tools

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Bei anderen Blogs finde ich es immer hochinteressant zu lesen, welche tools die Quilterinnen für welche Technik verwenden. Also habe ich das auch mal aufgeschrieben - vielleicht interessiert es ja auch andere!

Zum Schneiden

Klar, eine große Schneidematte - ohne die geht es nicht.  24 x 36 inch.
Dazu habe ich noch eine kleine Schneidematte. Nicht zum Verreisen, sondern um bei Foundation Paper Piecing das Zuviel an Saumzugabe abzuschneiden. Das mache ich nicht am großen Schneidetisch, sondern woanders. Und es geht dabei ja immer um Teile eines max. 6x6 inch Blocks. Also reicht eine kleine Matte, die schnell hingelegt und wieder weggeräumt ist.

Rollcutter - Olfa, klar. ich habe beide Modelle (Klinge wird fest ausgefahren und Klinge fährt nur aus, wenn man unten die Sicherung drückt). Dazu habe ich noch das Edelmodell von Gingher. Teuer und eigentlich nicht viel besser als Olfa. Dafür geht der Klingen-Wechsel bei Gingher am leichtesten.
Am liebsten schneide ich inzwischen mit dem Olfa-Cutter mit der festen Klinge.
Standard ist natürlich der 45-Cutter, ganz gelegentlich bei runden Linealen auch der 18-Cutter.

Ersatzklingen - Olfa. Nie wieder ein Sonderangebot mit 10 Klingen von einem Noname-Anbieter!
Bei Gingher natürlich deren Ersatzklingen (keine Ahnung, ob Olfa bei Gingher reinpasst und umgedreht)

Scheren: Karen Kay Buckley. Gibt nix Besseres. Die kleine grüne nehme ich sogar zum Applizieren. Funktioniert einwandfrei.
Ich habe alle 4 Scheren. Die kleine in grün verwende ich dauernd. Die große, um Stoffreste irgendwo abzuschneiden. Die mittlere brauche ich seltener. Die rote gebogene hatte ich fürs Applizieren gekauft, verwende ich aber nie - die grüne reicht völlig! (Möchte jemand eine rote gebogene -fast ungebrauchte- Schere kaufen?)

Fadenschneider: fürs English Paper Piecen im Flugzeug unverzichtbar: Fadenschneider Medaillon

Accuquilt - jahaaa. Ich habe inzwischen auch den Accuquilt GO-Cutter (nicht den Baby). 4,5 Jahre, nachdem ich mit Quilten begonnen habe.
Als ich begriffen hatte, dass man mit den Strip-Schablonen nicht nur Streifen und Quadrate, sondern bei Verwendung von 2 verschiedenen Strips auch Rechtecke schneiden kann, war es um mich geschehen. Und diese Dreiecke!!! Keine Dogears und z.B. mit der 2,5-Schablone kriegt man 72 Dreiecke mit einem Cut - unglaublich.

Lineale

Olfa frosted, ganz klar.
Für Dreieecke hab ich noch nichts gefunden, was den Easy Angle Ruler und den Companion Angle übertrifft.
Spezial-Lineale gibt's natürlich für alles. Aber mit diesen beiden Sorten kommt man schon seeeehr weit.

Garn
Nähen mit der Maschine - ich verwende als Oberfaden Superior So Fine. Den gibt in Riesen-Konen zu kaufen, ich habe nur weiß, grau, beige und schwarz. Reicht zum Nähen aus.
Als Unterfaden Superior Bottom Line. Gleiche Farben (beim beige muss man etwas abweichen, die Farbauswahl bei Bottom Line ist kleiner als bei So Fine).

Nähen mit der Hand (binding, Applizieren und English Paper Piecing): Superior Bottom Line. Da habe ich inzwischen einige Farben zusammengekauft.

Quilten mit der Maschine: habe SEHR viele Garne ausprobiert. Inzwischen lasse ich das Ausprobieren. Die anderen Garne und Hersteller sind bestimmt gut, aber für meine Nähmaschine und mich funktioniert am besten:
Oberfaden:  Madeira Monofilament 60wt - das superfeine             ODER
                      Mettler Maschinenquiltgarn - wenn ich will, dass man die Quilterei sieht
Unterfaden: Immer Mettler Maschinenquiltgarn

Quilten mit der Hand: YLI - das berühmte auf der Holzrolle.

Nadeln

Nähen/Quilten mit der Maschine:  Keine Ahnung, was ich da immer nehme. Schmetz? Organ?  Habe keine Unterschiede festgestellt.
Ich habe auch mal in die teuren Topstitch-Nadeln von Superior investiert - ich habe keinen Unterschied zu den Quiltnadeln von Schmetz festgestellt.

Nähen mit der Hand (binding): Irgendeine NoName-Marke

Applizieren mit der Hand: Tulip Applique needles #10

English Paper Piecing: Ich weiß gar nicht mehr, welche Nadel ich verwende, ist schon so lange die gleiche.

Quilten mit der Hand: Roxanne Betweens

Fingerhut

Quilten mit der Hand: Roxanne plus Fadengleiter, dazu den Daumenfingerhut von Ted Storm
English Paper Piecing: meistens ohne, aber bei festen Stoffen (z.B. Batik) sind diese selbstklebenden Pads von Thimble-it supergut. Und sie sind wirklich wiederverwendbar, ganz oft.

Markieren
Kommt drauf an. Wenn es unsichtbar sein/werden soll, nehme ich den blauen Aqua-Marker. Der geht mit Wasser sofort weg, sonst nach spätestens 6 Monaten (weiß ich, weil ich den Eisquilt damit markiert habe und zum Handquilten länger als 6 Monate gebraucht habe).
Aufpassen - es gibt auch einen Marker, der genauso aussieht, aber schon nach 30 min an der frischen Luft verschwindet!!

Fürs Applizieren ist der normale Sewline-Halter mit den Keramik-Minen in vielen Farben prima.  Oder zum Durchpausen das wachsfreie Saral Transfer (Tracing) Paper.

Wenn es ganz unsichtbar werden soll: Hera-Marker von Olfa. Praktisch, um Nahtlinien zu ziehen (bei stitch-and-flip z.B.)

Wenn es ganz sichtbar sein und bleiben soll: entweder einen Wasserfesten Marker von Prym (der ist nur nicht immer so ganz wasserfest) oder doch die Ultrafeinen Sharpies oder IDenti-Pen.

Sonstiges
Speziell fürs Applizieren: Heat'n bond    Lite oder Ultra
Außerdem: das Applique Pressing Sheet von Bear Thread. Da haftet wirklich gar nix.
Und natürlich!  einen Zahnstocher aus Holz.

Heat Press Batting Together - damit kann man die Vliesfüllung zusammenbügeln, wenn man stückeln muss. Geht schneller als mit der Hand nähen oder mit der Maschine zickzacken. Lässt sich mühelos hinterher quilten.

Fürs vorläufige Verbinden von Top, Füllung und Rückseite: 505 Klebespray. Wäscht sich mit der ersten Wäsche raus.

Fürs Schreiben von Labels: damit der Stoff sich nicht verzieht, wenn ich mit dem wasserfesten Stift draufgehe, bügel ich vorher Freezer Paper von hinten drauf.

Für Foundation Paper Piecing: Als Papier nehme ich Carol Doaks Papier. Und dazu unbedingt die beiden Lineale Add enough und Add a quarter.

Licht zum Umhängen: im Flugzeug oder im Zug ist die Beleuchtung oft miserabel. Es gibt die Lampe Beam n Read 6 Hands-Free Task light. Die wiegt wirklich fast nichts und beleuchtet punktgenau die Handarbeit. Man kann auch eine Läufer-Stirnlampe nehmen. Aber die blendet dann andere Leute, wenn man hochguckt. Die Beam n Read nicht. Und ist günstig! gibt's bei amazon.com

Als allerletztes: einen Nahttrenner...

Hab' ich eine Kategorie vergessen?

Wenn ja - bitte melden! Auch, wenn Ihr weitere Vorschläge für tools habt - ich finde es immer interessant zu lesen, was Andere verwenden.

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